Ein ereignisreicher September bei der Jugendfeuerwehr Bischhausen


Für die Jugendfeuerwehr Bischhausen gab es im September viele Highlights. Es begann mit dem Waldlauf der Kreisjugendfeuerwehr in Hoheneiche. Dort wurde als gemischtes Team mit der Jugendfeuerwehr aus Weißenborn der 3. Platz erlangt. Alle Teilnehmer mussten eine Strecke von ca. 2000 m laufen und die Zeiten wurden als Gesamtergebnis addiert. Außerdem wurden noch zwei Geschicklichkeitsspiele absolviert, deren Ergebnisse auch in die Wertung einflossen. Es war eine tolle Veranstaltung, die wieder zeigte nur gemeinsam sind wir stark.

Nachdem wir uns sportlich betätigt hatten, ging es in der kommenden Woche mit dem Thema Naturschutz und hier speziell mit den Bienen, ihrem Leben und Nutzen weiter. Aus diesem Grund besuchten wir Martin Schuler und seine Bienen. Hierbei erfuhren wir sehr viel Interessantes über das Verhalten und Leben von Bienen und natürlich durften wir die verschiedenen Sorten Honig probieren.

Kulinarische Besonderheiten gab es auch beim Berufsfeuerwehrtag, nämlich ein Frühstück mit Rührei, Speck und frischen Schnittlauch, denn Feuerwehrleute müssen gestärkt für die Einsätze sein. Unser erster Einsatz war eine Vermisstensuche von drei Personen nahe des Judenfriedhofs. Hierbei wurden wir von der Rettungshundestaffel unterstützt. Es war faszinierend zu sehen, wie gut ein Hund eine Person wittert und welche verschiedenen Arbeitsweisen die jeweiligen Hunde hatten. Alle Vermissten konnten von der Jugendfeuerwehr betreut für die Heimfahrt zum Feuerwehrfahrzeug geleitet werden. Wie auch das echte Leben so spielt, weiß man nie, wann der nächste Einsatz ist. So war es auch beim Berufsfeuerwehrtag. Mitten während des Films schallte der Alarm durchs Feuerwehrhaus und das Alarmboard zeigte einen Mülltonnenbrand an. Also galt es alle ausrüsten und die eingeteilten Fahrzeuge besetzen und los zur Grillhüte. Dort brannte aber gar nichts. Eine Rückfrage bei der Leitstelle Schule ergab, dass der richtige Einsatzort am Osterfeuerplatz am Sportzentrum war. Dort wurde dann mit dem Waldbrandequipment eine Feuertonne gelöscht. Zum Glück hatte jemand den Film angehalten, so dass wir nach dem Einsatz weiter schauen konnten. Die restliche Nacht verlief dann im zum Schlafraum umgestalteten Gruppenraum ruhig. Auch das Frühstück verlief friedlich, doch dann erscholl wieder ein Alarm: „Brand in der alten Schule“. Vor Ort erfuhren wir dann, dass Herr Bär vermisst wird. Der Angriffstrupp rüstet sich also mit nachgebauten Atemschutzgeräten aus und ging zum Innenangriff in die Alte Schule vor. Nach kurzer Zeit war Herr Bär, ein großer Teddy, gerettet und konnte von verbleibenden Trupps mit Erste Hilfe Maßnahme versorgt werden. Innen begann nun mit Hilfe der Wärmebildkamera die Suche nach Glutnestern, welche durch Taschenwärmer symbolisiert wurden, und das fiktive Ablöschen. Nach diesem Einsatz wurden das Feuerwehrhaus gemeinschaftlich wieder aufgeräumt und ein ereignisreicher 24 Stundendienst ging zu Ende.

Beim nächsten Übungsdienst bekam die Jugendfeuerwehr die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehrdrohne der Stadt Waldkappel vorgeführt. Besonders spannend war hierbei sein eigenes Haus mal von oben zu sehen oder wie genau man mit Hilfe der Wärmebildkamera Tiere finden kann. Auch, dass die Drohne „sprechen“ kann, so dass ein ganzer Ort über ein Ereignis informiert wird oder einer vermissten Person mitgeteilt werden kann, dass man sie gefunden hat und nun Hilfe unterwegs ist. Auch Licht und viele andere Sonderfunktionen sind möglich. Die Mitglieder haben sehr aufmerksam zugehört und interessiert Fragen gestellt.

Möchtest auch du immer wieder Neues und Spannendes im Team erleben, dann komm doch, wenn du zwischen 10 und 17 Jahre bist, montags zwischen 18 Uhr und 19:30 Uhr bei uns am Feuerwehrhaus vorbei. Für weitere Rückfragen steht dir unter anderem die Jugendwartin Nicole Heupel (Tel.: 01704630597) zur Verfügung.